Leichtathletik: Samuel Traut finisht seinen zweiten Zehnkampf

Es war viel auf den Wettkampfstätten los am Wochenende zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten: Samuel Traut heimst beim Zehnkamp bei gleich sechs Disziplinen Bestleistungen ein. Beim Werfertag in Leverkusen holen drei Hammerwerfer drei Siege. Bestzeiten und Top-Platzierungen gab es auch beim Stimberg-Meeting in Oer-Erkenschwick.

Die offen ausgetragenen Nordrhein-Meisterschaften in Düsseldorf hatte sich Samuel für seinen zweiten Zehnkampf ausgeguckt. Alle Athleten hatten bei kühlen und windigen Verhältnissen über die beiden Wettkampftage hart zu kämpfen. Verlief der Start mit dem Staphochsprung bei wenig Praxis und eigentlich zu hartem Stab noch etwas unglücklich, gelang in der zweiten Disziplin beim Speerwurf mit 24,24 Metern eine neue Bestweite. Bei den folgenden 100 Metern sprintete Samuel trotz Gegenwind in seiner zweitbesten Zeit überhaupt (12,44 Sekunden) ins Ziel. Zwar blieb Samuel bei Hochsprung mit 1,72 Metern etwas unter seinen Möglichkeiten, doch die Abschlussdisziplin am Ende eines ersten, langen Tages brachte ihm mit 58,68 Sekunden erneut eine Bestleistung ein. So konnte es am zweiten Tag weitergehen, und so kam es auch: Alle Disziplinen bis auf den Weitsprung (5,31 Meter) absolvierte Samuel am zweiten Tag mit persönlicher Bestleistung: Kugelstoß 7,14 Meter, 110 Meter Hürden 17,78 Sekunden, Diskuswurf 23,04 Meter, und die abschließenden 1.500 Meter in 5:43,77 Minuten.

"Samuel hat sich nicht nur in der Mehrzahl der Disziplinen verbessert, sondern insgesamt knapp 700 Punkte mehr erzielt als bei seinem Zehnkampf im vergangenen; Samuel und ich sind sehr zufrieden", so Trainer Rüdiger Lenz.

Zufrieden war auch Wurftrainer Franz-Josef Sträter. Er konnte sich bei drei Hammerwerfern, die er zum Werfertag nach Leverkusen genommen hatte, über drei Einzelsiege freuen. 

Einen Formtest absolvierten die Sprinter beim Stimberg-Meeting in Oer-Erkenschwick. Nach ihrer Bestzeit über die flachen 400 Meter feierte Elina Dunke nun auch über die Langhürden eine neue persönliche Bestleistung. Mit 67,46 Sekunden machte sie im Vergleich zu ihrer alten Bestmarke gleich eine halbe Sekunde gut und belohnte sich mit dem Sieg in der Frauenklasse. Gleiches tat ihr Franziska Frye in der U18 nach. Im selben Rennen kam Mara Glischinski bei ihrem ersten Rennen über die Langhürden gleich auf Platz 3. 

Bestzeiten über die halbe Stadionrunde gab es für Leonie Althoff und Yannick Walde. Beide unterboten wichtige Zielmarken: Mit 29,82 Sekunden blieb Leonie erstmals unter 30 Sekunden (Rang 2), während Yannick mit 23,85 Sekunden die 24-Sekunden-Marke unterbot (Rang 2). Erstmals nach ihrer Verletzung wieder am Start zeigte sich Luana Neumann zurückhaltend, lief mit 13,53 Sekunden dennoch kontrolliert zum Sieg über 100 Meter. Eine weitere Bestzeit verbuchte Mika Grau über 400 Meter für sich. Die Uhr blieb bei 54,16 Sekunden stehen (Platz 2). 

Zeit für den Wurf blieb beim Stimberg-Meeting auch noch. Johanna Rump holte Siege sowohl beim Speerwurf (21,97 Meter) als auch beim Diskuswurf (22,66 Meter), mit Weiten jeweils knapp unter ihren Bestleistungen. Auch die Sprinter mischten sich unter die Werfer: Yannick Walde gewann den Speerwurf der MU20 mit 26,66 Metern. Auch Elena Pohlmann wagte sich an für sie ungewohnte Disziplinen: Erstmal trat sie im Diskuswurf an und konnte mit 22,00 Metern den Wettbewerb für sich entscheiden. Im Speerwurf kam sie auf 17,43 Meter und Platz 2. Den zweiten Platz erarbeitete sie sich auch über 80 Meter Hürden, wo sie mit 12,45 Sekunden ihre Bestleistung und den Sieg nur um wenige Hundertstel verpasste.

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