Leichtathletik: SuS Olfen bei Deutschen Langstaffelmeisterschaften knapp an Top 20 vorbei

Am vergangenen Wochenende machten sich sechs SuSler zusammen mit Sprinttrainer Rik Amann auf den Weg nach Celle zu den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der Langstaffeln. Das Startquartett mit Franziska Frye, Jula Ehnis, Mika Grau und Yannick Walde, welches sich erst vor zwei Wochen die Qualifikation sichern konnte, wurde von Mara Glischinski und Samuel Traut als Ersatzläufer verstärkt. 

Bei sommerlichen Temperaturen standen die Zeitendläufe der Jugend U20 über 4x400 Meter am Sonntag um 14:45 Uhr im Zeitplan. Die SuSler hatten dabei mit immer stärker aufkommendem Wind zu kämpfen, der einigen Staffeln an diesem Tag wohl eine bessere Endzeit verwehrt hat. Im dritten und letzten Zeitendlauf mussten die SuSler dann von Bahn 1 aus das Rennen unter anderem gegen die späteren Deutschen Meister aus Hamburg aufnehmen. Yannick Walde lief eine solide erste Runde und konnte den Abstand zu den benachbarten Staffeln auf den Bahnen 2 und 3 konstant halten. Franziska Frye zeigte auf Position zwei laufend ein rundes Rennen und brachte die Staffel in eine gute Position. Mika Grau übernahm den Staffelstab und zeigte ein couragiertes Rennen, sodass Jula Ehnis auf Platz 6 liegend ihre 400-Meter-Runde aufnehmen konnte. Jula ging auf den ersten 200 Meter ein enorm hohes Tempo, welchem sie auf der Zielgerade Tribut zollen musste. Mit der Endzeit von 3:57,30 Minuten wurde die Qualifikationsleistung zwar nicht unterboten, dennoch steht am Ende ein guter 22. Platz bei den Deutschen Meisterschaften für die junge Olfener Staffel. 

„Alle sechs Athleten haben das heute sehr gut gemacht. Wir hatten auf einen Platz unter den Top 20 gehofft, aber dafür hätte heute noch mehr passen müssen. Wind, Temperaturen, Taktik und die Leistungen der anderen Staffeln, da gibt es viele Faktoren, von denen das Ergebnis am Ende abhängt“, so Amann nach dem Lauf. „Drei der vier Läufer hatten heute ihren ersten Start bei einer DM, da merkt man an der ein oder anderen Ecke schon die Nervosität. Dafür ist es gut gelaufen, wir sind mit einer guten Zeit ins Ziel gekommen, und ich finde auf Platz 22 in ganz Deutschland kann man stolz sein“, ordnet Amann die Leistung seiner Athleten ein.
 

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