Leichtathletik: Starke 400 Meter Hürden von Franziska Frye bei den Deutschen Meisterschaften

Am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaften ging Franziska Frye nach ihrem Staffellauf im Einzel an den Start. Anders als am Vortag musste sie allerdings die Stadionrunde alleine bewältigen und es standen auch noch Hürden im Weg.

Auch hier erwischte sie den letzten der fünf Halbfinalläufe, konnte sich jedoch über Bahn drei in der Startliste freuen. Durch den kurzfristigen Ausfall der auf Bahn vier gesetzten Läuferin und der Nichtbesetzung der Bahn zwei musste Franziska leider etwas separiert von den anderen Läuferinnen starten. Der Fokus lag somit auf dem eigenen Rhythmus und diesen konnte Franziska auch sehr schön über die ersten sechs Hürden durchziehen. An der siebten Hürde musste sie kurzfristig das Schwungbein wechseln, was ein wenig Zeit gekostet hat. Auf der Zielgeraden konnte sie jedoch ihre Tempohärtern ausspielen und den Konkurrentinnen Druck machen. Mit 65,64 Sekunden blieb sie nur hauchdünn über ihrer Bestleistung und konnte sich am Ende über Platz 25 freuen. Im Vergleich zum Vorjahr, als die Deutschen Meisterschaften an selber Stelle ausgetragen wurden, verbesserte sich Franziska um knapp eine Sekunde.

„Das war von Franzi heute ein technisch und rhythmisch sehr guter Lauf. Das Bahn zwei und vier leer geblieben sind, war nicht optimal, aber das war nicht zu beeinflussen. Nur Die fünf Hundertstel zur Bestleistung jetzt an einer Stelle zu suchen wäre müßig. Ich glaube, wir können sehr zufriedene sein mit dem Lauf und dem Ergebnis – gerade im Vergleich zum Vorjahr war das nochmal ein ganz anderes Niveau“, sagte ihr Trainer Rik Amann.

Für die SuS Sprinter geht es am kommenden Wochenende bereits mit den Deutschen Meisterschaften der U16 weiter, ehe zwei Wochen später die Langsprintstaffeln im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen mit Olfener Beteiligung ausgetragen werden.

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