Fussball: Mein lieber Scholli - Deutlicher 4:0-Heimerfolg für unsere Erste Mannschaft gegen Gescher
Erste Mannschaft – SV Gescher II 4:0
Nach dem Auswärtserfolg unserer Ersten Mannschaft beim vorgezogenen Spiel in Rödder hieß es nun, die „Serie“ auszubauen und weitere drei Punkte einzutüten. Hierzu mussten aber erstmal die Gäste aus der Glockenstadt Gescher geschlagen werden. Die Reservemannschaft des dort ansässigen SV spielt bisher eine gute Saison, steht im Ranking auf Platz 6 und knöpfte beim torlosen Hinspiel unserem Team einen Punkt ab.
Optimales Fussball-Wetter. Optimaler Fussball. Olfen bei kaiserlichem Wetter mit kaiserlichem Start. „Zwischen der ersten und sechsten Minute hatten wir schon drei ganz klare Torchancen“, sah unser Trainer Marco Jedlicka einen guten Beginn seiner Truppe. Leider bis dato ohne Torerfolg. Die Gäste hauptsächlich in der eigenen Hälfte aktiv, unser SuS immer bemüht den Gegner zu dominieren.
Hatte er in der zweiten Hälfte beim Spiel in Appelhülsen die Position schon erprobt, musste der reguläre linke Außenspieler Leon Breuer mangels Personal in der Innenverteidigung aushelfen. Hier kümmerte er sich zusammen mit seinem IV-Kompagnon Kevin Schäper und den defensiven Außen Dustin Brüggemann und Fabian Konietzni gut um den Spielaufbau. Eine gute Leistung auf einer ungewohnten Position.
Während auf der 6/8 Mathis Scheele und Nico Mecklenburg das Mittelfeld kontrollierten, agierten auf den vorderen Außenpositionen Moritz Heinze und Felix Scholz in seinem ersten Erste-Mannschaft-Startelfeinsatz in einem Pflichtspiel. Der Youngster letztes Jahr noch A-Junior unseres Vereins.
Niels Kleischmann, unter der Woche noch mit einem Assist für unsere Alte Herren im erfolgreichen Kreispokalhalbfinale aktiv, und Niklas Burgi Mählmann in vorderster Front.
Da die ersten guten Tormöglichkeiten nicht genutzt wurden, brauchte es eine Standardsituation zur Olfener Führung: Eckball von der linke Seite, hereingebracht von Kleischmann. Langer Bogen, keiner dran. Der Lange Pfosten scheppert. Der aufgerückte Kapitän Kevin Schäper sagte „Danke schön“ und drückte das Leder über die Torlinie. 1zu0 (20.).
Nur sechs Minuten später erhöhte Debütant Scholz auf 2zu0, indem er nach feinem Pass von Kleischmann frei vor dem gescheraner Keeper die Nerven behielt und überlegt in die Maschen einschob. Großer, großer Jubel. Große Fußstapfen.
Als dann noch Doppelpack-Dentist Nico Mecklenburg, bekannt aus Spielen wie gegen Rödder, den Gästen den letzten Zahn zog, war die Begegnung bereits vor der Halbzeitpause entschieden (41./45.+1).
Das sah auch Übungsleiter Jedlicka so. Gegenüber den RN meinte er: „Wir haben sehr viel Spielfreude gezeigt. Das Spiel war nach 45 Minuten eigentlich zu unseren Gunsten entschieden.“
So sahen es auch die meisten Zuseher der Partie, hofften aber auf mehr.
Im zweiten Durchlauf beschränkten sich die Gäste aus Gescher darauf, das Ergebnis im Zaum zu halten. Unser SuS auch nicht mehr ganz so mit Wucht nach vorne. Immer noch gute Chancen erspielend, aber auch beste Möglichkeiten nicht genutzt. Hier hätten sich einige Spieler mehr in die Torschützenliste eintragen können.
Auch die Einwechselungen von Marvin Böttcher, Alexander Neuber, Henrik Hans, Pascal Seypelt und Daniel Czempik führten zu keiner Erhöhung des Ergebnisses, obwohl sich die Akteure nahtlos ins Spielgeschehen einfügten, während dennoch 100%ige Abschlüsse noch liegen gelassen wurden. In der Verteidigung des eigenen Tores musste Tormann Jan Stember indes kaum eingreifen.
Jedlicka zufrieden: „Wir haben uns noch die ein oder andere Torchance erspielt und hinten fast nichts zugelassen“ „Ich glaube, die hatten nicht einen einzige Torchance“.
Auch wenn auch in der zweiten Hälfte mehr möglich gewesen wäre, war man dennoch im Olfener Lager zufrieden. „Unterm Strich hätten wir höher gewinnen können, aber ich denke mal, wir sollten zufrieden sein. Man hat auf jedenfall gemerkt, dass die Jungs ein bisschen befreiter sind, die Spielfreude groß ist und jeder für jeden alles gibt“, resümierte der zufriedene Jedlicka.
Am Ende stand ein verdienter 4zu0-Heimerfolg für unsere Erste Mannschaft.
Wenn man nach dem Spiel nicht über den Schiedsrichter redet, er kaum aufgefallen ist, deutet das in der Regel auf eine gute Leistung hin. So auch heute.
Zum nächsten Spiel muss unser Team nach Buldern zur dortigen DJK reisen.
